Einsatz vom 08.06.2018

Feuerwehr und Tiefbauamt erneut im Unwettereinsatz

Nach den Unwettereinsätzen der vergangenen Nacht beschäftigten weitere Unwettereinsätze die Feuerwehr und das Tiefbauamt am Freitag Nachmittag. 




Gegen 15:00 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst Esslingen ein Hangrutsch entlang der Bahnstrecke zwischen Esslingen-Oberesslingen und Esslingen-Zell gemeldet. Hier drohten zwei etwa 20 Meter hohe Bäume aufgrund aufgeweichtem und instabilem Erdreich auf die Bahngleise zu stürzen. Deshalb wurden umfangreiche Sicherungsmassnahmen durch die Feuerwehr Esslingen mittels einer Drehleiter, einem Abrollbehälter mit Sandsäcken, der Abteilung Wäldenbronn sowie eines Kranwagens einer Spezialfirma erforderlich. Unter Beteiligung eines Vertreters des Tiefbauamtes Esslingen, des Notfallmanagers der Deutschen Bahn sowie eines Geologen konnten die Bäume gefällt und die erforderliche Sperrung der Gleise gegen 21:00 Uhr aufgehoben werden.

Nachdem sich parallel hierzu eine Gewitterzelle gegen 16:00 Uhr über dem Stadtgebiet Esslingen gebildet hatte, wurde die Integrierte Leitstelle auf bis zu 14 Mitarbeiter verstärkt. Des Weiteren wurde die Hauptfeuerwache mit Kräften der Abteilung Stadtmitte besetzt. Es mussten danach durch die Feuerwehr Esslingen etliche Einsatzstellen abgearbeitet werden. Vor Ort handelte es sich in der Regel um Wasseransammlungen in Kellern. Personen kamen bei diesen Einsätzen nicht zu Schaden.

Betroffen waren die Stadtteile Stadtmitte und Oberesslingen. Gegen 17:20 Uhr musste ein Spezialfahrzeug der Feuerwehr Esslingen nach Kirchheim/Teck entsandt werden, um die dortige Feuerwehr mittels Atemschutzgeräten bei einem Dachstuhlbrand zu unterstützen.

Nachdem sich ein weiteres Starkregenereignis im Stadtgebiet gegen 19 Uhr ereignet hatte, wurden die Abteilungen Berkheim und Hegensberg alarmiert und für größere Einsätze in Bereitschaft versetzt. Nachfolgend wurden in den Stadtteilen Berkheim, Stadtmitte und Weil mehrere Einsätze abgearbeitet. Ein weiteres Spezialfahrzeug der Feuerwehr Esslingen wurde ins Tiefenbachtal nach Nürtingen beordert, um etliche Paletten mit Sandsäcken, ergänzend zum eigenen Vorrat der Stadt Esslingen, seitens des Landkreises aufzunehmen.

Es waren die Hauptamtliche Abteilung und die freiwilligen Abteilungen Stadtmitte, Berkheim, Hegensberg-Liebersbronn, Wäldenbronn und Sulzgries der Feuerwehr Esslingen a. N. mit 15 Fahrzeugen und 80 Einsatzkräften im Einsatz.

Redakteur:
Roland Reutter
Stellv. Stadtbrandmeister

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