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Aktuelle Gefahrenmeldungen

Im Gefahrenfall erhalten Sie auf der Internetseite der Stadtverwaltung Esslingen ereignisbezogen Informationen

Weitere Informationen zum Thema Gefahrenmeldungen erhalten Sie hier:

Corona Warn-App

Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.

So funktioniert die Warn-App

Auf der Corona-Warn-App ruhen große Hoffnungen im Kampf gegen die Pandemie. Wie sie funktioniert, auf welchen Handys sie geladen werden kann und welche Daten erhoben werden - ein Überblick.

Weshalb werden so viele Hoffnungen in die App gesetzt?

Die Corona-Warn-App soll den Weg aus der Krise in die Normalität ebnen. Sie soll dabei helfen, die Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu durchbrechen. Aktuell bemühen sich die Mitarbeiter der Gesundheitsämter, Infektionsketten nachzuverfolgen. Mit der App könnte das automatisiert und damit viel schneller und genauer geschehen. Nutzer können umgehend gewarnt werden, wenn sie sich neben infizierten Personen aufgehalten hatten.

Wie funktioniert die Corona-Warn-App?

Die App erfasst, welche Smartphones einander nahegekommen sind. Dazu tauschen die Geräte via Bluetooth zufällig erzeugte Krypto-Schlüssel aus. Diese Schlüssel werden nicht permanent verschickt, sondern in Abständen von zweieinhalb bis fünf Minuten als Salve von 16 Schlüsseln binnen vier Sekunden. Auf Basis der Signalstärke wird dabei die Entfernung geschätzt.

Wird ein Nutzer positiv auf Covid-19 getestet, kann er das Testergebnis in der App teilen, damit Nutzer, die sich in seiner Nähe aufgehalten hatten, informiert werden. Infizierte werden ausdrücklich gefragt, ob sie das Ergebnis zur Kontakt-Nachverfolgung teilen wollen. Alternativ zu der digitalen Übertragung steht eine Validierung über ein Call Center der Telekom zur Verfügung.


Die App selbst ist nach Einschätzung von Linus Neumann vom Chaos Computer Club auch keine Kleinigkeit. Angesichts der komplett neuen Technologie und der Absicht, dass die App in kurzer Zeit auf den meisten Smartphones installiert werden soll, spricht er gegenüber tagesschau.de von einem "Mammutprojekt, wie es die Menschheit noch nicht gesehen hat".

Wie sicher ist die App gegen Fehlalarme?

Da die Bluetooth-Technik nicht für das Messen von Abständen entwickelt wurde, wird es sicherlich auch Fehlalarme geben. Ein Problem bei der Technologie ist, dass die Smartphones nicht erkennen, wenn zwischen zwei Nutzern eine Glasscheibe ist und sie sich gar nicht gegenseitig anstecken können. Genauso gehen Bluetooth-Signale nicht durch Wasser - dadurch können sich zwei Telefone möglicherweise nicht sehen, wenn menschliche Körper dazwischen sind. Daher verweisen selbst die Entwickler darauf, dass die App nur einen begrenzten Beitrag zur Normalisierung liefern kann. Sie ist keine Wunderwaffe. Wer sich und andere vor einer Infektion schützen will, sollte auch mit der App Abstand wahren und eine Maske tragen.

Was geschieht mit den Daten?

Die App wertet keine Geo-Daten aus und übermittelt keine Ortsinformationen. Es erfolge auch kein Versand und keine Speicherung von personenbezogenen Daten, versichern die Entwickler. Die anonymisierten Daten der Kontakte werden nicht zentral gespeichert, sondern dezentral auf dem jeweiligen Smartphone. Der Abgleich, ob man einer infizierten Person begegnet ist, geschieht lokal auf dem Mobiltelefon. "Es verlassen keine Daten zum Abgleich das Handy", so die Entwickler. Nur die anonymisierte Liste wird zentral gespeichert und von den Smartphones regelmäßig abgerufen, um mögliche problematische Begegnungen zu identifizieren.

Nach Angaben der Bundesregierung werden "selbstverständlich die hohen EU-Standards zum Schutz des Individuums eingehalten". Die Datenverarbeitung stehe "voll und ganz im Einklang mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung und den Rechtsvorschriften zum Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation".


Hat die App noch andere Funktionen?

Ja, die App dient nicht nur dem Aufspüren von infektionsträchtigen Begegnungssituationen, sondern bietet auch die Möglichkeit, Testergebnisse digital zu übertragen. In der App können Anwender einen QR-Code scannen, den sie vom Arzt oder dem Labor erhalten, um dann das Resultat eines Corona-Tests in der Anwendung übermittelt zu bekommen und anzuzeigen.

Ist mit der App Missbrauch möglich?

Dass jemand infiziert ist, erfährt die App ausschließlich dadurch, dass positiv getestete Nutzer das selbst in der App eintragen. Um falsche Meldungen zu verhindern, soll das nur mit der Verifikation durch einen Code vom Gesundheitsamt möglich sein.

Wer hat die App entwickelt?

Die Corona-Warn-App des Bundes wurde federführend von der Deutschen Telekom und dem Software-Konzern SAP entwickelt. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Zentrum CISPA haben sie dabei beraten. Bei den Tests zur Bedienung der App half #GesundZusammen mit. Hierbei handelt es sich um eine Allianz europäischer Technologieunternehmen, die aktiv dazu beitragen möchte, Covid-19 mit digitalen Lösungen einzudämmen.

Ist der Programmcode einsehbar?

Ja, die Entwickler haben den kompletten Programmcode offengelegt - auf der Entwickler-Plattform GitHub. Sie legten großen Wert drauf, die Tracing-App möglichst transparent zu entwickeln. Auf ihrer Webseite gehen die Entwickler auch auf spezielle Fragen ein, etwa welche Nebenbedingungen die Bundesregierung gestellt hatte, warum die Plattform GitHub ausgewählt wurde oder ob die Offenlegung des Quellcodes eine Sicherheitsgefahr darstellt.

Kann man mit der App heimlich überwacht werden?

Nein, das ist quasi ausgeschlossen. Bei etlichen Analysen des Quell-Codes wurden keine Hintertüren oder andere Anomalien entdeckt. Die App wird auch nicht durch die Betriebssysteme von Google und Apple automatisch aktiviert. Der Austausch der anonymisierten Kontakt-IDs via Bluetooth findet nur dann statt, wenn man die Corona-Warn-App freiwillig installiert und dem Datenaustausch aktiv zustimmt.

Welche Rolle spielten Google und Apple?

Mehr als 99 Prozent aller mobilen Geräte laufen mit dem Google-Betriebssystem Android oder iOS von Apple. Die beiden Tech-Giganten entwickelten gemeinsam eine Technologie, mit der erkennbar ist, wie lange und auf welcher Entfernung zwei Handys nebeneinander waren. Außerdem kümmerten sie sich um Erzeugung, Austausch und Abgleich der Krypto-Schlüssel.

"Sie haben damit die technische Grundlage geschaffen", sagte SAP-Sprecher Hilmar Schepp im Gespräch mit tagesschau.de. Nach Einschätzung von CCC-Sprecher Neumann kommt an dieser Technologie kein Land vorbei: "Ich halte es nicht für möglich, ohne den Apple-/Google-Ansatz eine App zu entwickeln, die funktional im Hintergrund läuft und die notwendige Verbreitung erreicht."

Was sagen die Datenschützer?

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Ulrich Kelber, äußerte sich positiv. Die App mache einen soliden Eindruck, sagte er der "Saarbrücker Zeitung". Kelber mahnte jedoch an, dass die Datenschutzfolgeabschätzung bis zum Start der App öffentlich sein sollte, um in der Bevölkerung Vertrauen und Akzeptanz zu schaffen.

Der IT-Dienstleister TÜV Informationstechnik teilte mit, die App werde stabil und sicher laufen, ohne die Anwender auszuspionieren. Das habe eine Prüfung ergeben, die man im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik unternommen habe, sagte TÜV-IT-Chef Dirk Kretzschmar. Unbefugte könnten keine Daten abgreifen. "Die Anwender müssen keine Angst vor Überwachung haben." Die Entwickler hätten auch sichergestellt, dass niemand über die App Zugriff auf andere Daten bekomme.

Frühe Versionen der App seien noch instabil gewesen, sagte Kretzschmar. "Die Tester hatten zum Schluss aber ein sehr positives Bild, weil inzwischen alles sehr stabil läuft. Sie waren auch ziemlich begeistert davon, wie schnell und in welcher Qualität die Entwickler auf noch entdeckte Schwachstellen reagiert haben."

Hannes Federrath, der Präsident der Gesellschaft für Informatik, lobte, dass die Daten nur dezentral gespeichert werden: "Aus Datenschutzsicht ist der dezentrale Ansatz vorzuziehen", sagte Federrath tagesschau.de, auch wenn der zentrale Ansatz wahrscheinlich effektiver gewesen wäre.


Wann wird die App ein Erfolg?

Nach einer Studie der Universität Oxford kann die Corona-Epidemie gestoppt werden, wenn 60 Prozent der Bevölkerung eine solche App verwenden und ihren Empfehlungen folgen. Allerdings gehen die Wissenschaftler davon aus, dass auch bei einer niedrigeren Nutzungsrate schon positive Auswirkungen spürbar sind.

Auch nach Einschätzung der Bundesregierung wäre sie schon bei vergleichsweise wenig Nutzern sinnvoll. "Das ist nicht so, dass sie gar nichts bringt, wenn nur wenige mitmachen. Sondern jeder, der zusätzlich mitmacht, ist eine Hilfe, um Kontaktketten nachzuverfolgen", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

Wie viele Menschen wollen die App nutzen?

Laut ARD-DeutschlandTrend von Anfang Juni würden 42 Prozent der Befragten eine Warn-App auf dem eigenen Smartphone nutzen, 39 Prozent hingegen nicht. Jeder sechste Deutsche (16 Prozent) sagt, er besitze kein Handy oder Smartphone. Unter den Menschen, die eine Nutzung der App ablehnen, begründet knapp die Hälfte (45 Prozent) dies mit Datenschutz, Überwachung oder Persönlichkeitsrechten. 13 Prozent meinen, eine solche App funktioniere nicht, bringe nichts oder sie halten andere Maßnahmen für besser.

In Deutschland gibt es nach Schätzungen von Marktforschern derzeit nur eine App, die von mehr als 60 Prozent genutzt wird: WhatsApp, sonst keine andere Anwendung.

Gibt es Anreize, die App zu nutzen?

Spezielle Anreize, die App zu installieren oder zu verwenden, soll es nicht geben. "Wenn der Bürger den Eindruck hat, da wird mit einem Speck gewedelt, dann werden nicht ausreichend viele mitmachen", sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer. Zuvor hatte der EU-Politiker Axel Voss (CDU) vorgeschlagen, Nutzer der Warn-App sollten mehr Freiheiten bekommen als diejenigen, die sie nicht herunterladen. Unionsfraktionsvize Thorsten Frei schlug gar einen finanziellen Anreiz in Form eines Steuerbonus vor.

Ist eine gesetzliche Regelung notwendig?

Die Bundesregierung hält ein Gesetz für nicht notwendig. "Da es sich um eine freiwillige App handelt, die Menschen warnen kann und so dabei hilft, dass sich Bürgerinnen und Bürger frühzeitig testen lassen, wird in Grundrechte gerade nicht eingegriffen", erklärte sie auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Ohne einen solchen Eingriff bedürfe es auch keiner gesetzlichen Regelung.

Die vier Justizminister und -senatoren der Grünen in den Bundesländern bestehen jedoch darauf, den Einsatz der App per Gesetz zu regeln. So müsse sichergestellt werden, dass die App lediglich auf freiwilliger Basis eingesetzt werden dürfe, heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier.

Auch Linkspartei und der Deutsche Caritasverband fordern ein Gesetz. Es solle den Missbrauch der App ausschließen, ihren Einsatz befristen und so ihre Akzeptanz in der Bevölkerung erhöhen, argumentieren sie.

Kann der Arbeitgeber die App-Nutzung anordnen?

Eine bloße Anweisung des Arbeitgebers ist wohl nicht möglich, da sie zu "gewissen Eingriffen in das Persönlichkeitsrecht führen" könnte, sagt Datenschutzexperte Ingemar Kartheuser von der Anwaltskanzlei Linklaters. Sein Rat: "Es sollten Betriebsvereinbarungen oder individuelle Vereinbarungen mit Mitarbeitern getroffen werden, die den Umgang mit der App regeln."

Was kostet die App?

Die Corona-Warn-App wird Nutzern kostenlos zum Download angeboten. Die Entwicklung kostete rund 20 Millionen Euro. Dazu kommen Betriebskosten in Höhe von 2,5 bis 3,5 Millionen Euro monatlich, heißt es in Regierungskreisen. Der Großteil davon entfällt auf den Betrieb von zwei Hotlines bei der Deutschen Telekom. Dort können sich Anwender bei der Installation und dem Eintrag eines positiven Testergebnisses in die App helfen lassen.

Wie unterscheidet sich die deutsche App von denen in anderen Ländern?

Apps in asiatischen Ländern wie China, Singapur, Südkorea oder Indien erfüllen nicht die deutschen Datenschutzanforderungen, weil sie beispielsweise die Nutzer bloßstellen oder durch die Analyse der GPS-Signale ein Bewegungsprofil erstellen können. Die App in Frankreich ähnelt dem Ansatz in Deutschland, besteht aber auf einer zentralen Speicherung der Kontaktdaten. Andere Länder wie die Schweiz oder Österreich folgen nun wie Deutschland dem Ansatz von Apple und Google und können dadurch auch die technischen Schnittstellen (APIs) der Tech-Konzerne nutzen.

Ist die App auch im Ausland nutzbar?

Die App soll in den kommenden Wochen optimiert und aktualisiert werden. Dabei soll insbesondere die Funktionsweise über Ländergrenzen hinweg eine große Rolle spielen. Nachbarstaaten wie die Niederlande, die Schweiz und Österreich setzen wie Deutschland auf das Konzept einer dezentralen Speicherung der anonymisierten Kontaktdaten auf den Smartphones selbst. Frankreich hingegen hat sich für eine zentrale Speicherung der Kontaktdaten entschieden und von dem technischen Konzept von Google und Apple abgegrenzt. Hier wird es schwierig sein, eine grenzübergreifende Kompatibilität herzustellen.

Auf welchen Smartphones kann die App installiert werden?

Beim iPhone muss das Betriebssystem iOS 13.5 installiert sein. Das wird für Geräte ab dem iPhone 6s oder dem iPhone SE bereit gestellt. Ältere Modelle, wie das iPhone 5 oder 6, sind nicht mehr kompatibel. Die entsprechende Bluetooth-Funktion muss dann noch aktiviert werden. Das geht über Einstellungen - Datenschutz - Health.

Entleert sich die Batterie mit der App schneller?

Die Entwickler versprechen, dass sich der Akku nicht schneller entlädt. "Die App verwendet die energieeffiziente Bluetooth-Technologie BLE", erläutert SAP-Sprecher Schepp. BLE steht für Bluetooth Low Energy (zu deutsch: geringer Strombedarf). "Anders als bei der Bluetooth-Technologie, die bei drahtlosen Kopfhörern oder externen Lautsprecherboxen verwendet wird, hat das de facto keine Auswirkungen auf den Akku." Ob das Versprechen gehalten werden kann, wird die Praxis zeigen.

Quelle: tagesschau.de

Besser informiert und schneller gewarnt

Bei Großschadensereignissen und in Notlagen spielt die Information der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Warn-Apps, die Sie auf Ihr Smartphone oder Ihr Tablet laden können, warnen Sie vor drohenden Gefahren.

In diesem Zusammenhang haben wir die wichtigsten Informationen zu diesem Thema in unserem Flyer für Sie zusammengefasst.

Besser informiert und schneller gewarnt (284 KB)


Warn-APP NINA

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen wie z. B. Gefahrstoffausbreitung, Großbrand, Unwetter und Hochwasser versandt werden. Technischer Ausgangspunkt für NINA ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS).

Seit Anfang Oktober 2016 nutzt das Land Baden-Württemberg zur Warnung der Bevölkerung die Warn-Applikation NINA des Bundes.

Auch die Stadtverwaltung Esslingen warnt ab 2017 die Bürgerinnen und Bürger neben den Warndurchsagen im Radio (SWR und weitere örtliche Radiosender) über diese App.

Sonderinformationsdienst der Landesregierung

Das Projekt infodienst-bw.de

Der Ministerrat des Landes hat am 23. Oktober 2001 als Teil des Anti-Terror-Programms den ressortübergreifenden Aufbau eines speziellen Internetangebots zur Information der Bevölkerung und der Presse in einem Katastrophenfall oder bei einem größeren Schadensereignis in Baden-Württemberg beschlossen.

Dieser Internetauftritt ermöglicht es den Ministerien des Landes, der Bevölkerung und den Medien in einer Krisensituation auf sehr leistungsfähigen Servern sachliche, qualifizierte und vor allem aktuelle Informationen auf schnellem Weg weiterzugeben.

Je nach Bedarf werden Informationen wie Lageberichte, Pressemitteilungen, Warnungen, Aufrufe, Fahndungsmeldungen, Vermisstenmeldungen, Verhaltensempfehlungen, Hintergrundinformationen und Ansprechpartner für Angehörige und Betroffene eingestellt.

Die Internetseiten sind auf sehr leistungsfähigen und weitgehend ausfallsicheren Servern gespeichert. Damit sich die Inhalte auch bei einer hohen Auslastung des Servers beziehungsweise der Netzanbindung schnellstmöglich laden, besteht der Auftritt aus Seiten ohne besondere grafische und multimediale Elemente. Der Auftritt ist barrierefrei gestaltet.

Quelle:
Innenministerium Baden-Württemberg

Im Katastrophenfall finden Sie weitere Informationen beim Sonder-Informationsdienst der Landesregierung.

Hochwasser

Eine frühzeitige Warnung vor drohenden Hochwassern ermöglicht es allen Akteuren, rechtzeitig zu handeln. Verfolgen Sie deshalb die aktuellen Unwettermeldungen und Hochwasserwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und der Hochwasservorhersagezentrale (HVZ)

Unwetterwarnungen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) veröffentlicht aktuelle Wettervorhersagen und Unwetterwarnungen für alle Regionen Deutschlands. Dazu gehören unter anderem schwere Gewitter, heftiger Starkregen, ergiebiger Dauerregen, starker Schneefall oder starkes Tauwetter.

Hochwasservorhersagezentrale (HVZ)

Die Hochwasservorhersagezentrale (HVZ) der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) liefert mit den aktuellen Wasserständen, Abflüssen, Vorhersagen und Lageberichten über den Hochwasserverlauf die Voraussetzung, um alle Maßnahmen bei einem Hochwasser rechtzeitig umzusetzen. Die HVZ bündelt diese Informationen und macht sie den zuständigen Verwaltungsstellen, der Bevölkerung und den Medien zugänglich. Die Daten werden im Routinebetrieb täglich, bei Hochwasser bis zu halbstündlich aktualisiert und über Internet, Videotext, Rundfunk und eine automatische Telefonansage veröffentlicht.

Zusätzlich berechnet die HVZ Hochwasserfrühwarnkarten für Einzugsgebiete mit einer Fläche von unter 200 km². Für Stadt- und Landkreise werden Warnungen in vier verschiedenen Stufen erstellt: geringe, mäßige, mittlere und hohe Hochwassergefährdung. Die Frühwarnkarten werden alle drei Stunden aktualisiert und beziehen sich jeweils auf die Hochwassergefahr der nächsten beiden Tage. Die Verlässlichkeit der Hochwasserfrühwarnung hängt wesentlich von der Güte der Niederschlagsvorhersagen ab und nimmt für den zweiten Tag der Frühwarnung ab.

Weitere Informationen zum Thema Hochwasser erhalten Sie hier oder unter:
Hochwasserrisikomanagement Baden-Württemberg

Waldbrandgefahr

In den waldbrandgefährdeten Regionen werden Waldbesucher durch Informationstafeln in Erholungsgebieten und an Wanderparkplätzen über das Thema Waldbrand, Verhaltenshinweise und die aktuelle Waldbrandwarnstufe informiert. Letztere werden auch im Internet beim Deutschen Wetterdienst oder bei den Ländern sowie über die lokalen Medien wie Presse und Radio bekannt gegeben.

Damit Sie sich bei Hitze trotzdem ohne Gefahr in die Kühle des Waldes wagen können, haben wir die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen und Verhaltensregeln zusammengestellt.

Worauf ist zu achten:

  • Beachten Sie das generelle Rauchverbot in Wäldern, das grundsätzlich vom 1. März bis 31. Oktober gilt.
  • Brennende Zigaretten dürfen nicht aus dem Auto geworfen werden, auch nicht in der Nähe des Waldrandes, am besten nirgendwo.
  • Grillen Sie nur an offiziellen Grillplätzen. Das Feuer muss an den erlaubten Plätzen immer beaufsichtigt und beim Verlassen vollständig gelöscht werden. Bei höchster Gefahrenstufe sind offene Feuer generell verboten, auch an den vorgesehenen Plätzen.
  • Grillen auf mitgebrachten Grillgeräten ist nicht gestattet.
  • Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein.
  • Beachten Sie Sperrungen.
  • Meiden Sie die besonders gefährdeten Graswege und Grasparkplätze. Sie sind bis in tiefe Schichten ausgetrocknet. Schon ein heiß gelaufener Auto-Katalysator könnte dort einen Waldbrand entzünden.
  • Glasflaschen oder -scherben dürfen nicht in Wald und Flur landen. Sie können bei Sonneneinstrahlung wie ein Brennglas wirken.
  • Falls es doch zum Waldbrand kommt, muss dieser sofort und mit genauer Ortsangabe gemeldet werden.

Landeserdbebendienst Baden-Württemberg

Der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg (LED) stellt aktuelle Erdbebeninformationen zur Verfügung. Die Messungen erfolgen in ständiger Zusammenarbeit mit benachbarten Institutionen im In- und Ausland. Seit 2011 bilden die Landeserdbebendienste von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zusammen den Verbund  “Erdbebendienst Südwest“

Kernreaktorfernüberwachung

Die Kernreaktor-Fernüberwachung (KFÜ) ist ein komplexes System zur
online-Überwachung der kerntechnischen Anlagen im Land, das die Landesanstalt
für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) im Auftrag der
baden-württembergischen Atomaufsicht betreibt und kontinuierlich weiter
entwickelt. Es erfasst und überwacht täglich über 340.000 Messwerte innerhalb
und außerhalb der Anlagen, vollautomatisch und rund um die Uhr. Mit diesem
System kann die Aufsichtsbehörde die gemessenen Werte auf Einhaltung von
Grenzwerten und Schutzzielen überprüfen. Das System alarmiert beim Überschreiten
von Warnschwellen selbständig die zuständigen Stellen.

Mit diesem System überwacht die LUBW auch ständig den Strahlenpegel in der
Umgebung inländischer und grenznaher ausländischer Kernkraftwerke. Die Messwerte
der Gamma-Ortsdosisleistung werden regelmäßig nach Karlsruhe übertragen. In
einem 10 km-Radius um die inländischen Kernkraftwerke Obrigheim, Neckarwestheim
und Philippsburg herum sind jeweils rund 30 Funksonden angeordnet. Im Halbkreis
auf baden-württembergischem Gebiet um die grenznahen ausländischen
Kernkraftwerke Fessenheim (Elsass) und im schweizerischen Leibstadt am Hochrhein
herum befinden sich jeweils rund ein Dutzend Stationen. Daten von mobilen
Messfahrzeugen sowie Messnetzen Dritter, etwa benachbarter Bundesländer, des
Bundes und angrenzender Staaten, sind ebenfalls in das System eingebunden.

Um die zuständigen Behörden frühzeitig vor einem luftgetragenen Eintrag
radioaktiver Stoffe zu warnen, werden zudem an 12 Messorten
Radioaerosolmessstationen betrieben. In diesen Stationen wird regelmäßig die
Umgebungsluft durch Luftfilter gesammelt und kontinuierlich
gamma-spektrometrisch ausgewertet. Diese Spektren werden im Stunden-Takt zur
LUBW übermittelt und verarbeitet. Im Alarmfall werden die Daten sofort
übertragen, von der LUBW ausgewertet und umgehend dem Umweltministerium zur
Verfügung gestellt.

Quelle:
Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz Baden-Württemberg

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie im hier:
Online-Messwerte
Flyer Kernreaktorfernüberwachung (6 MB)


Info

In Notfällen erreichen Sie uns ausschließlich über den europaweiten NOTRUF 112

NOTRUF 112

Kontakt

Andreas Gundl
Leiter der Stabsstelle Besondere Gefahrenabwehr
Feuerwehr Esslingen am Neckar
Pulverwiesen 2
73728 Esslingen am Neckar Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-37 41
Fax (07 11) 35 12-37 49

Unwetterwarnungen für Baden-Württemberg

Aktuelle Unwetterwarnungen für Baden-Württemberg



Weitere Informationen: www.unwetterzentrale.de
©MeteoGroup

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